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§. 44. den ersten Tagen des Monats Okto-ber begann es endlich zu regnen, aber ohne An-
es zu Rumilly , wo die Kirche an sieben Stellen durchdie Stüsse gespalten wurde, 17 Linien tief fiel, und andemselben Tage wieder eben so hoch stieg. Den lötenund igten starke Erdstösse um Komorn mit Beschädi-gung; die unruhige Donau warf Sand aus. Den igtcnMorgens ein starker Stoss, verspürt in Lyon und anmehrern Orten Frankreichs , am heftigsten in Bellaz ,wo er Felsen spaltete und Beiter auf offener Strasse um-ivarf. Dieses Erdbeben nahm seinen Gang von Dijonnach Clermont bis in die Scliweitz , wo es zu Genf,Zürich und Lausanne noch empfunden ward, jagleich-zeitig in Savoyen, wo der See von Bourges kochendaus seinem Bette trat, und die heissen Quellen zu Fixmit verstärkter Kraft cmporsprudclten. Den 23tcn Erd-beben in Belley.
Den 6ten, 8ten, gten und ioten Mai Erdbebenin Sizilien. Den 2iten in Cognac, Angers , Tour,Bourbon - Vendee , Laval, Nantes und Paris ; andem letztgenannten Orte wurde kein Stoss bemerkt,aber zufälligerweise beobachtete man die Magnet-nadel in demselben Augenblick auf dem Observato-rium, wobei das Zittern derselben die Bewegung desHauses zu erkennen gab, und man erfuhr nachher,dass das Erdbeben an den zuvor angeführten Orten be-merkt wurde.
Den 1 Glon Juni in Cherbourg.
Den ioten Juli in Lissabon heftige und dem Aus-sehen nach vertikale Erderschütterungen. Den 2gtenund 3oten heftiger Stoss in Granada; der Thurm derDomkirche und verschiedene Häuser stürzten ein.
Den iten August in Martinique. Den Stcn in Tomsk.Den i3tcn 10 Uhr Abends ein heftiger Stoss in Aleppo,