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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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§. ?- 5 . Nach Beendigung dieser wenigen Beob-achtungen begaben wir uns nach dem höchsten Ke-gel. Auf der westlichen Seite desselben, welche ge-gen die Einsiedelei hin gerichtet ist, zahlt man 8Lavaströme vom 25 . bis zutn 28. Februar, welche,bald sich von einander entfernend, bald sich berüh-rend, eine Oberfläche von etwa 4 °° Fnss Breite ein-nehmen. Die Erkaltung dieser Ströme auf dem Ab-hange des Berges hat mit weit grösserer SchnelligkeitStatt gefunden, als in der Ebene, und zwar aus fol-genden Gründen :

1) ihre Oberfläche war ohne Rauchsäulen;

2) es waren keine Sublimazionen vorhanden;

5 ) die Temperatur des Grundes der Spalten erreichtekaum 55 °, während die kurz zuvor in derEbene untersuchten Spalten in ihrer TiefeRothglühhitze zeigten (§.24,);

4 ) die Schollen, welche die Oberfläche bildeten,

waren weit kleiner als jene, welche die Lavader Ebene bedeckten ;

5 ) die Dicke der Ströme auf dem Abhange betrug

noch nicht zwei Fuss.

§. 26. Als wir auf den Krater gelangt warenbegaben wir uns sofort zu den feuerspeienden Mün-dungen , indem wir auf den Lavaströmen vom 23 .und 36. Februar wandelten, die mau ganz gesondertanlraf. Die Temperatur dieser beiden Ströme warhier ganz eine andere : die sie umgebende Atmosphärestand auf 58 ° und ihre Spalten waren im Innernglühend. Die Rauchsäulen zeigten eine grosse Le-bendigkeit , und verbreiteten eine solche Menge von