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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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peratur der Oberfläche eines Stromes, welcher ununter-brochen und schnell Wärmestoif verliert. Alle diese Um-stünde werden immer eine Ermittelung des Hitzegradesder Laven, selbst eine nur annähernde, verhindern.

§. 16. Nicht zufrieden mit diesen Versuchen,welche uns nichts als negative Resultate gegebenhatten, giengen wir nunmehr zu solchen über,welche die Chemie irn Fall war an die Hand zu ge-ben. Wir fiengen damit an, mit Hülfe einer Eisen-stange kleine Stücke der brennenden Lava zu schö-pfen und sie in destillirtes Wasser zu tauchen , wel-ches dadurch plötzlich auf ioo° des hundertteiligenThermometers gebracht wurde. Ein Tlieil diesesWassers wurde mit den gelöschten Lavastücken ineiner Krystallflasclie verschlossen, der andere Theilaber auf der Stelle untersucht.

1) Dieses Wasser färbte das Lackmuspapier nicht

roth ;

2) mit salpetersaurem Silber gab es ein weisses,

derbes und reichliches Präcipitat, das sich inder Salpetersäure nicht aullösen liess, dagegenin flüssigem Ammoniak vollständig aufgelöstAVurde;

5 ) durch Auflösungen des Baryts ward es milchig,und gab einen Aveissen Niederschlag in gerin-ger Menge, der in der Salpetersäure unaufge-löst blieb;

/j.) das basisch-kohlensaure Kali brachte kaum einenNiederschlag hervor, der übrigens in Schwe-felsäure unlösbar war.