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wurde, auf der Stelle verhärtete, und dadurch dasAbprägen von Münzen sehr beschwerlich machte.
Die Lava hatte an dieser Stelle eine Breite von20 Fuss, auf 5 Fuss Dicke. Sie durchfloss in 34 Mi-nuten einen Raum von fast i5 Fuss auf fast völligerEbene. Das hunderttheilige Thermometer zeigte beieinem Abstand von etwa 12 Fuss von dem Lava-strom 38° Hitze, während es in freier Luft nur iS 0zeigte.
Da man in der Luft am Lavastrom nicht viel zuleiden hatte, so traten wir diesem bis auf etwa 3 FussEntfernung nahe. Hier war das Thermometer nichtmehr im Stande die Grade der Hitze zu messen ,welche jene des kochenden Wassers weit überstieg.In dieser brennenden Hitze war nur wenige Sekun-den auszuhalten, und doch musste hier ein Tlieil derVersuche gemacht werden, welche wir auszuführenuns vorgenommen hatten.
§. iS. Der erste Versuch war das Einschüttenvon gepulvertem Salpeter in jene Risse , durch welcheman die zähe , geschmolzene Masse am besten sehenkonnte. Dieses Salz verpuffte nicht, noch leuchtete es;und so oft auch der Veftuch wiederholt wurde, sowar ein einfaches Schmelzen des Salpeters das immergleiche Resultat (5) (* *).
5 ) Der Ritter Davy machte im Jahre 1820 dieselben Ver-suche mit gleichem Erfolge. A. d. V.
*) Vcrgl. Prinz Christian Friderich von Dänemarka. a. 0 . S. 4 - — H* e Lava enthielt also keine Kohle.
A. d. U.