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§. ii. In der Nacht vom 25. befanden wir unsbei der brennenden Lava, welche sich bereits bisauf ungefähr vierhundert Schritte der Strasse zurEinsiedelei, in der Nähe des Fosso Grande ge-nähert hatte. Von diesem Punkte aus konnte manihren ganzen Lauf übersehen. Der Berg mit seinembrennenden (4) Gipfel bot ein erhabenes Schauspieldar: die Fenersäule, welche mitten aus den wir-
belnden, dichten Rauchwolken hoch in die Lüftesich erhob, erschien dem gewöhnlichen Beschauerals die E'lamme eines Ungeheuern Leuchtthurms, inder Nähe gesehen aber zeigte sie dem aufmerksamenBeobachter einen ununterbrochenen Strom von glü-henden Steinen , welche mit Gewalt aus dem vulkani-schen Heerde emporgeschlendert, in ihrem Fallenmehr oder weniger ausgedehnte parabolische Kurvenbeschrieben , je nachdem ihre Schwere, oder dieGewalt des Wurfes grösser oder geringer war.
Man denke sich , dass einer der Springbrunnenauf dem Platze der Peterskirche zu Rom , statt desWassers, glühende Steine emporwerfe: man denkesich den Brunnen mehrere tausendmal grösser , undman wird sich ein Bild von dem Feuerspiel bei die-sem Ausbruch machen können. Der Rauch aus denfeuerströmenden Oeffnungen , trieb vor dem Windeund bildete eine Wolke, welche sich bis über Gaetaund die Monli Circei hin erstreckte.
4) Die Beiwörter brennend, entzündet, sind metapho-risch zu verstehen: sie sollen die leuchtende, er-wärmende Strahlung, nicht den Akt der Verbren-nung, bezeichnen. A. d. V.