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zuverläßigste Band, an welchem der spanischeHeerführer diese rohe Banden führte. Mitabsichtlicher Indulgenz ließ erSchwelgerey undWollust unter dem Heere einreisten und eineschamlose Licenz über alle Sittlichkeit siegen.Unter seinem stillschweigenden Schuzze zogenItaliänische Freudenmädcher hinter den Fahnenher. Dieses furchtbare Heer mit dem barbari-schen Mordbrenner und Menschenwürger ander spitze kam über die Alpengebürge und be-sonders über den Berg Canis den Rhein herab.Ein schrecklicher Glücksstern leitete dieses zumMord gesandte Heer wohlbehalten in die Nie-derlande. Hier ist das Land der Ketzer, riefder spanische Soldat, als sein Fuß den deut-schen Boden betrat, und Mordbegier brannteaus seinen viehischen Augen. Gleich bei derAnkunft in Brüssel stoß das Blut der Calvi-nisten Stromweise und 120,000 Einwohner er-griffen den Wandersiab; ach! auch diese Ge-gend mußte bluten, mußte jammern unter demeisernen Tirannen, den keine Klage, keine Thrä-ne zu rühren fähig war. — Der Prinz vonOranien wollte den Bedrängten zuHülfe eilen,sammelte im Jülrchschen ein Herr; aber Albaerfuhr dies, kam dem Prinzen zuvor und schlugihn bei Dalen. Das siegende Heer überließ sichnun den Plünderungen und seinen zügellosenBegierden: die protestantische Prediger wur-den verjagt oder gehenkt; die protestantischeBaurenhöf in die Asche gelegt, Weiber undTöchter vor den Augen der Männer und El-tern geschändet; selbst das Grab schützte nichtD vor