sentlich sollte predigen. Dies sei geweigert wor,
Den, doch wären wohl bei soo aus der Stadt KEgegangen, um seine Predigt vor der Stadt aufeinem nahen Dorfe zu hören. Als diese Zurück AiM.,kamen wollte man sie nicht wieder in die Stadtlassen, der Amtmann war mit bewafneterMannschaft in die Stadt gekommen und schloßihnen die Thore. Man verweigerte ihnen nun SEauf immer die Stadt und lies ihre Weiber undKinder über die Stadtmauren ihnen zukommen. Dm«Die Gemeinde zu Roermond kam durch die MMGrausamkeit des Spanischen Königs bald inVerfall. Ein bekannter Prediger zu Roer, Kichr Mmond hieß Henrich Dibbezius, erst Ev. Pre- MmDiger zu Cölln und 1572 zu Roermond. Die MsMSpanier siürmlen sein Haus und waren wil, Mm n>lens, ihn zu verbrennen — Seine Gattin hak, achWre die Gegenwart deS Geistes, ihn in eine Kiste, erlMlDie im Vorhaus stand, zu verbergen; Die spa, Zchen inische Soldaten hatten nun das ganze Haus fentlicheadurchsucht, ohne Dibbez gefunden zu haben, an die ABeim herausgehen aus dem Hause fiel ihnen die Kichdie Kiste ins Auge, sie sprachen untereinander: Ur ße n„ Wer weis, ob der größte Teufel mehr in der zwey Pr,Kiste liegt? die Frau springt mit Ungestüm hin, voiu^zu, als wollte sie die Kiste öfnen und rief: eiseht denn, seht denn, ob Herr Heinrich dreinjü." Diese Kühnheit war die Ursache, daß ldie Soldaten die Kiste ungeöfnet ließen undaus dem Hause liefen. Kaum waren die SobDaten fort: so kleidete sich Dobbezius in dasGe,wand eines Mäurers, mit einem Kalkback auf H ld-er Schulter und einen Trüffel in der Hand ^