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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
730
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7Zo Gap. X V. Don der Erzeugung

gungeu zu beurtheilen pfleget. Und daherurtheilet auch eine Mutter / daß die Fruchtin ihrem Leibe lebe/ so bald sie verspüret/daß sie sich beweget: welches bey den Men-schen im Anfange des sechsten Monathes -zu geschehen pfleget.

Wie §.452. Wenn die Frucht vollkommenMen- ist (welches bey den Menschen nach Der-R" laust 9. Monathe von dem Tage der Em- !gebohren pfängnis ordentlicher Weise zu ge schehenwerden, pfleget) wird sie endlich zur WAt gebohren. >Die Ursache der Geburt ist woh! keine ande- ^

re, als weil sich das Kind durch kine eigene ^Last und erlangte Stärckeder Gli^ dmaffmwendet, indem es nicht mehr in seiner krum-men poürur, die es Anfangs hat/ beqvem' liegen kan. Weil es nun mir seinem schwer-ren Kopffe gegen den Mutter - Mund zu-drückt , so wird dadurch ein Schmertz in den ^Lenden erreget; welchen man wehen znnennen pfleget. Es ziehet sich aber auch dieGebahrmutter alsdenn zusammen u. hielfft >die Frucht durchdrucken; welchen Druckzugleich die Mutter durch starcke Anzie«hung des Athems befördert, weil dadurch 'das Awerg-Fell mit den Gedärmen nieder-gestosscn wird. Durch die Bewegung desKindes platzen die Häute, darinnen eslie-get und springet der klebrige Safft oder das