derMenschen und Thiere, rc. 709
und Gott zu dem Ende dieselben mit be-sonderen Geauets-Gliedern versehen, daßsie zu diesem Wercke geschickt würden.Mann findet auch bey dem kleinesten Umgezieffer, daß auf eine dergleichen Art ihrGeschlechte fortgepflantzet wird und hatnochniemand ein einiges Exempel anfüh»ren können, da eine lebendige Creaturaufeine andere Art wäre erzeuget worden.Denn ob man gleich angiebet, als wenndurch Fäulnis gewisser Materien Unge-zieffer hervor gebracht würde,- so folgetdoch daraus noch nicht, daß ohne Bey-schlafs eines Mannleins und Weibleinsdasselbe wäre erzeuget worden. Wir wis-sen,daßdas Ungezieffer Eyer leget, die solange fort dauren können, biß sie eine be-qverne Gelegenheit antreffen, da die da-rinen enthaltene Jungen können ausge-drücket werden. Daß aber fruchtbahreEyer können geleget werden, ist dem Bey-1 schlaffe zudancken. Wir haben ein Exem-> pel an den Ringel'Raupen. Ihre Ey»
1 er werden voit Molcken - Dieben ange-f schmeißet, dauren den Winter über in derKalte fort und im Frühlinge brücket sie diej Sonne, so bald sie warm scheinet, aus; die
, Molcken Diebe aber begatten sich mit ein-! ander, ehe das Weiblein die Ringel anl die Baume anschmeißen kan. Zudem istbekandt,daß dasUngezieffervielerleyVer-V z wand-