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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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705
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der Thiere und des Menschen. 725

len, sondern vielmehr in einen kleinerenRaum gebracht werden. Wir finden,daß die fleischerne Fasern mit andern vielsubtileren von dem Haar-Wachse wie einGewebe durchschossen sind. Wenn dem-nach dieselben gespannet werden / druckensie die fleischernen Fasern nieder, daß sie dieFigur einer Schlangen-Linie erhalten.Solchergestalt werden sie kürtzer und dasMauslein wird doch nicht dicker / sonderndünner und harter: wie man es denn auchfühlen kan, daß es harter ist in der Bewe-gung / als ausser derselben. Es stimmetdemnach diese Erklärung so wohl mit derArt der Zusammensetzung der Mäuslein,als auch mit der Erfahrung überein.

§. 4)6. Wir haben so wohl hier, als Mas-bey anderer'. Gelegenheit ^ angenommen, »

daß die Nerven hohl seyn und in ihnen einSvenmidsubtile flüßige Materie angetroffen wird , ob einwelche man den Nerven-Gaffr nennet. Nerven-Nun erfoderte es wohl weiter keinen Be- Safftweis, weil die Beschaffenheit der Sachen,die dadurch erkläret werden, dergleichenerfordern: allein weil gleichwohl einige sol-ches in zweifle! ziehen, so wird nicht un-dienlich seyn, wenn ich es hier weiter aus-führe. Es hat demnach(a) subtile Scheiblein von Nerven, dieYy ' nicht

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