dnp.XI V. Von den Ginnen. 687
Das Licht, welches auf dem netzförmigenHautlein ein der Sache ähnliches Bildleinformiret, theilet dem Gesichts-Nerven eineBewegung mit, die bis in das Gehirne ge-bracht wird (§.778^01.). Und hierinnenbestehet die Veränderung, welche in demLeibe vorgehet, indem wir sehen.
§. 4-7. Au dem Gehöre ist das Ohre Was Umgewiedmet. Der äussere Theil Leibe An-
ist zwar weich, damit man nicht gedrucktwird, wenn man darauf lieget, jedoch aber?-"""'"bestehet er aus einem Knorpel, damit der ^Schall, der davon aufgefangen wird, indas innere Ohre sich reflectiren lasset. DerSchall, sowohl derjenige, der vor sich hin-ein fallet, als von dem äusseren Theile re-flectiret wird, paßiret den Gehör^Mang) und ist von innengantz knochig, weil der Schall von dem wei-chen geschwächt wird, aber nicht von har-tem. Die darinnen vorhandene kleine Drü-sen sondern das Ohrenschmaltzab, welchesdurch seinen bitteren Geschmack das Unge-ziefer vertreibet, daß es in das Obre hineinkreucht. Au Ende des G hör<G<mgesstoffet der Schall an das TrummelFelk, welches vermit-telst der Gchöe-R,rocken,als dem Ham-mer Ambose , GreiF-
biegel und dem rundten Bcrn-
lem (s^rc«/sr-r) starck gespannet, wenn
der