der Mcnscberi und Thiere. 669
aber dasselbe sichln den Puls-Adern nichtanders beweget, als durch die Kraffc desHertzens; so muß man auch den Druckempfinden, wenn es hineingestoßen wird.Und ist es eben dasjenige, was man denpuls zu nennen pfleget. Es kommet auchaus dieser Ursache der Puls mit der Bewe-gung des Hertzensüberein, als welches ebenso wie die Puls Adern schlaget. Weila-ber das Geblütte aus dem Hertzen bloß indie Puls-Adern gestoßen wird; so kan manauch bloß in ihnen den Puls fühlen, und da-durch die Puls Adern von den übrigen garleicht unterscheiden. Man erkenet aber auchaus dem Pulse die Art der Bewegung, diedas Geblütte durch denDruck des Hertzenserhalt, und kan sich in ihm allerhand Unter-scheid befinden. Das Geblütte, was aufeinmahl aus dem Hertzen gestoßen wird,er»halt einen gewissen Grad der Geschwindig-keit; und hat eine abgemessene Grösse: wo-von die Starcke des Pulses herkommet,Massen bekandt, daß ein Cörper mehr Krafthat, wenn er sich geschwinde, als wenn ersich langsam beweget, und viel Materie,die zugleich beweget wird, vermehret gleich-falls die Krafft. Nächst diesem können diePuls-Schlage entweder geschwinde, oderlangsam auf einander folgen, nachdemdas Hertze entweder geschwinde, oder lang-samhinter einander schlägst. Undvon die«
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