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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
659
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derMenscheirundThierc. 659

und der Gekrösedrüsen-Safft nicht als wasüberflüßiges, so von dem Leibe abgesondertwürde, damit es durch den ordentlichenG ing mit hinaus geworffen werden möch-^ tt/anzusehen sind, weil sie sich so nahe beyj demMagen in die verdauete Speise ergies-sen, ehe der Nahrungs-Safft davon ab-gesondert. Weil sie sichdcmnach mit dervcrdaueten Speise vermengen, ehe derNchrungs-Safft abgesondert;so müssen siediefernere Dauung der Speise befördernhelffen und vielleicht dazu dienen , daß dernützliche Nahrungssafft von dem untaugli-chen geschieden worden. Sonst ist gewiß,daß die Galle dem übrigen, was durch denordentlichen Gang der Natur wieder fort-gebet, die gelbe Farbe und den bitteren Ge-schmack giebst. Da sie nun mit dem un-nützen fortgehet, so siehet man freylich,daßsie nicht mit dem Nahrungs-Saffte wiederin den Leib zurücke gehet, und erhält dem-, nach dasjenige, was ich erst behauptet,meh-rere Wahrscheinlichkeit, daß sie nemlich da-zudienet, daß der Nahrungs Safftvondem übrigen geschieden wird. Es ist auch

^ der Gekrösedrüftn-Sasst säuerlich, derglei-chen Säffte die Sachen aufzulösen undzu scheiden pflegen.

§. 4-z. JndemdiefieischigenFtisemderMstKdc»Gedärme sich zuflnnnren ziehen , roird dic"u:a derHöhle darinnen verkleinert und die verdau-E^

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