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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
652
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6;-r Gap. Xlll.Vsn der Ernährung

desto leichter und ohne einige harte Empfinddüng, hinunter fähret. Durch die Em-pfindung, welche die spanadrige Haut ver-ursachet, werden die fleischigen Fasern 6e-rerminiret den Schlund zusammen zuzie-hen , wo die Speise stecket. Da er aberunten weiter bleibet, wo sie noch nicht hin-kommen ist; so wird die Speise hinuntergedruckt und fahret solchergestalt nach undnach immer weiter hinunter, als wiema»das eingefüllete in einer Wurst hinunterdrucket,'biß sie endlich in den Magen fället,als darein die untereEröffnung des Schlun-des gehet. Mit dem Trincken gehet eilleichter her, denn wenn das Getrancke einmahl in dem Schkunde ist, fließt es selbstdurch seine eigene Schwererm den Magenhinunter. Wir sehen, daß einige Thieretrincken, ohne daß sie den Kopffin die Hö-he halten, damit das Getrancke in denSchlund hinein fliesten kam A. E. EinPferd steckt das Maul in das Wasser undbehalt den Kopff im niedrigen, in dem estrincket, und muß demnach das Wasserin die Höhe steigen, ehe es in den Schlundkommen kan. Hier haben wir zu erwegen,daß, in dem das Pferd trincket,das Athem-hohlen inne halt, und daher die Luffc ausdem Munde in die Lungen tritt. Weilnun das Maul im Master steckt und keineLufft dadurch hinein kommen kan, so wird