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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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642
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64» Sap. XII. Von Erzeugung

noth ist. Denn wenn man solchergestalt 'hindert, daß das Saainen Behältnis von 'den Stengeln rings herumh keinen Stauberhielte, so mästen die Saamen-Körnlcinohne Pfläntzlein seyn. gienge auch nochmit andern Blumen an. Man muß abernur sehen, daß man solche bekommet, dieSaamen bringen. Da dieses alles,was bis»hero beygebracht worden , auch bey denBlumen zu finden, die aus Zwiebeln wach,sen und gleichwohl gewis ist, daß die Blat-ter der Zwiebeln junge Zwiebeln, folgendsauch Pfiantzlcin in sich haben (§.406.), jaüber dieses ich aus vielfältiger zu dem Endemit Fleiß gesuchter Erfahrung gelernet, daßaller Gafft aus den Blattern in die Blumesteiget und die alte Zwiebel mit derselbenausgehet ; so siehet man leicht, daß diejungen Pflänhlein aus den Blatternkom-men müssen. Weil sie nun daraus so leichtmit dem Saffte in die Saamen-Köruleinkönnen gebracht werden, als in den Staub,der sieh oben in derBlume erzeuget; so zweififcle noch gar sehr, ob die Sache auch ibreRichtigkeit hat und mit der Erfahrung ü,bereinstimmen wird. Es entstehet aber nundie Haupt Frage, woher diekleinenPflantz-- ^lein in den Safft kommen. Weil sie nichtbloß eine äußerliche Figur, sondern auch ^eine innerliche Struktur haben; so siebetman nicht, wie sie entweder durch blosse

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