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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
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der Pflanyett.

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sich Pflanßen aufbringen lassen; so wirdman jederzeit aufeine gleichmäßige Weisedarthun können, wie es möglich ist, daß sichdadurch eine Pflantze aufbringen lasset.

§. 407. Man findet in der Blüte inwen- Woherdig allerhand Stengel rings herum, daran die kiel-oben etwas zu sehen, so gantz staubig ist unddenStaub aufden obern Theil des Behalt- NAnissesvondemSaamen fallenlasset. Eini-Saameage vergleichen das Behältnis des Saa- kommen,mens mit der Mutter in den Thieren undWeibern, dem obern Theil davon mit demGeburts Gliede der Weiber, die Stengelmit dem Geburts'Gliede der Männer unddenStaub mit dem männlichen Ssamen.

Nach ihrer Meinung wird der Saamedurch den Staub fruchtbahr gemacht, undmüssen demnach die kleinenPflantzlein durchden Staub in das Saamen Behältnis unddarinnen in den Saamen gebracht werden.

Ich habe mir zwar fürgenommen gehabtdie Sache zu untersuchen: allein ich habees immer wieder vergessen. Meines Er-achtens wäre der Versuch am leichtestenmit Tulipancn anzustellen, nicht allein weildarinnen die männlichen Geburrs-Glieder,die man davor ausgiebet, sich leicht abson-dern lassen, wenigstens der obere Theil, derden Staub führet, sondern auch weil mandie Blätter leicht so weit von einander brin-gen kan, ehe die Blume aufblühet, als dazu(?^M) S ö nöthig