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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
639
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Erzeugung der Pflautzen^ Lz9

! muß man nicht allein davor sorgen, daß ihre wohl

Struktur keinen Schaden nimmet; son- A''-'"dem auchdaßsie an nöthigerNahrung,die'zu einem tüchtigen Nahrungs - Saffte er-fordert wird (§.zy?.), keinen Mangel lei-det , und insonderheit Warme genung hat,weil ohne sie der Nahrungs-Safft nicht zu-^ bereitet werden mag (H.z 99)/ noch auch sich, herumb bewegen kan (tz.400.): ja sie mußeinen freyen Zufluß von reiner Lufft haben,daß sie wohl ausdampffen oder transpirirenkan( 8 .z 94 -)« Und hieraus erhellet zugleich,was dazu erfordert wird , wenn man denWachsthum der Pflantzen beschleunigeni wil.

§.426. Ordentlicher Weise werden die Wie vls! Pflantzen aus Saamen erzeuget: denn der MutzenSaame halt nicht allein ein Pflantzlein im »«"U^ kleinen in sich, sondern auch zugleich die er- werden.

sie Nahrung H.Z99). Und demnach ist kein^ Wunder, daß aus dem Saamen einePflantze erwächset. Überall wo ein Blatt> an der Pflantze stehet, stecket auch ein Auge,welches so wohl Wurtzeln treiben, als aus-' schlagen kan (§.402). Und daher ist es keinWunder, wenn man auch durch AbsenckenGewächse fortpflanhet. Eine jede Wur-hel hält überall, wo Gelencke zu sehen,gleich-fals Augen in sich, die so wohl Wurtzelnschlagen, als ausschlagen können (§.402.),

Und daher ist es kein Wunder, wenn man

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