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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
621
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der Pflantzen.

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lauf77 Tage wieder heraus nahm, war die.Pfiantze im Brunnen-Wasser im Re-

gen-Wasser 172/ im Fluß-Wasser 26Gran schweerer worden. Es war aberdiese 77 Tage über die Schweere desBrun-nen-Wasscrsum 2 558. des Regen-Was-sers um; 004, des Fluß-Wassers um 249zGran leichter worden. Woraus erhellet,baß der meiste Theil des Wassers, so in diePfiantzegestiegen, wieder rranPiriretundmir gantz was weniges zurücke geblieben.Es erhellet aus diesen Versuchen, daß diePflantzen von demWasser wachsen und zu-nehmen, und daß sie unvermerckt vieles vondem Wasser, ja den grossen Theil desselbenrrsnipiriren, welches sie zur Nahrung ansich nehmen. Allein es ist doch noch nichtdaraus klar, daß es eben die grüne Materiesey,die sich im faulenWasser zeiget,wodurchdie Pflantzen genahret werden. Deswe-gen ist nöthig, daß wir noch andere Versu-che erwegen, die er über diese angestellet. Ernahm nehmlich noch zwey andere Glaserund füllete eines mit Regemdas andere mitBrunnen-Wasser, setzte aber keine Pfiantzedarein, damit er erfahren möchte, ob auchWaffcrausdampffen könnte, ausser demje-nigen, was durch ihre Pflantzen rianPi-r»rte. Er machte auch diese Glaser mitPergament zu und ließ so ein kleines Lochwie in den übrigen. Er ließ sie bey den an-dern