61 s Oap. XI. Von dem Wachsthum
gegeben hatte, weil dieses Gewächse sehrschnelle wächst. Er ließ es mit nichts an«ders als mit Regen- oderBrunn-n-Wassrbegieffen, und sahe mit Lust, wie esvortref-lieh fortkam, unerachtet es etwas ausser derZeit war gesteckt worden. Als im Herbstedie Kalte hereinbrach, ließ er das Gewäch-se, ob es wohl noch nicht seine Vollkom-menheit erreichet hatte, wie die übrigen imGarten, die zu rechter Zeit waren gestecktworden, aus dem Besässe heraus nehmen, >der Gärtner trocknete die Erde wieder ab >und fand, daß sie noch ihr altes Gewichte Ihatte. Er bildete sich ein, vielleicht wäre sienicht recht ausgetrocknet worden und brach-te sie von neuem im Ofen: allein ober siegleich noch zwey mahl in dem warmcnBack-Ofen gehabt hatte, konnte er doch kei-nen mercklichen Abgang verspüren. DasGewächse wog mit dem Stiele und Blät-tern drey Pfund weniger z. Es müssendemnach diese 2 ^ Pfund durch das Wasser >in die Pflantzen kommen seyn, keineswegesaber aus der Erde. Er hat nach diesem -noch einmahl den Versuch von dem Gärt-ner wiederholten lassen, welcher ihn beuch- .tet, er habe wie vorhin zwey schöne Mäs-nen erzogen, die zusammen 10 ^ Pfund, dieAeste aber mit den Wurtzel„4 Pfundwe-niger r Untzen gewogen. Den Abgangder Erde habe er 1, Pfund gefunden - al-