sz6 dgp. X.Von denen Dingen,
Gebürgen Nruscheln in so grosser Mengefindet, daß man sie zu Kalck verbrennet unddamit Handel treibet, und grosse Steine, > 'die viele Centner wiegen, in den Bergen ver-schwemmet,ja hin und wieder selbst aufdenEbenderselben antrifft; sondern auchwas heute zu Tage, da man mit so grossemFleisse die gebildeten Steine sammlet, vonandern von der Beschaffenheit der Bergecmgemercket wird. Gewis! Muschelnkönnen nicht oben auf die Berge kommen,vielweniger inwendig hinein, wo sie nichtvon dem See-Wasser hingefchwemmetwerden. Grosse Steine die gegen den.Ho-rizont incliniret seyn, können gleichfallsnicht anders als durch das Wasser dahin ge-bracht worden seyn. Und also sind Berge,die das Wasser zusammen geschwemmet,vorhanden. Es zeigen auch solches die ab-wechselnde Lagen des verschiedenen Erdrei-ches, welches wir in Bergen eben so antref-fen, wie wir es vorhin (§.?64) beschrieben.Gleichwie nun aber neueBerge entstanden;so ist vermuthlich, daß auch alte untergan-gen. Wenn man sich umb die Geschichte ^derNatur genauer bekümmern wird, als >bisher geschehen, und insonderheit die Ver--> ^anderungen, die sich durch das Wasser er->eignen, durch viele 8ecu!z mit Fleiß an-mercken; so wird sich nach und nach immer
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