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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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550
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Don der,

Fluthin

Flüssen.

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<Iap.IX.Vsn

dem Wasser

zwey Orten kommet, nemlich aus der mit-telländischen See und aus der Indischenwelches Herr Halley etwas umbstandlichergezeiget Unter die veränderlichen Ur-sachen gehören mit die Winde, welche mandemnach zugleich mit Fleiß anmercten muß,womanaufdie Ebbe und Fluch achthat.Denn wenn der Wind dem Wasser entge-gen biaset, hält er es nicht allein in seinerBewe ung auf, daß es nicht so geschwindezufließen kau, und daher die Lufft langerdauret; sondern er kan auch hindern, daßsie nicht so starck wird, als sie sonst werdensollte. Hingegen wenn der Wind eben denStrich hält, darnach sich das Wasser be-weget; so kan er die Geschwindigkeit derBewegung vermehren, daß die Fluch niä)tallein kürtzcre Zeit dauret, sondern auch stär-ker wird, als sie werden sollte, und Über-schwemmungen verursachet, die um so vielgrösser werden, wenn das Wasser durchdie Ufer durchreichet. Wenn es durchnäs-set, bekommet es eme schnellere Bewegung,je enger der Raum ist, wo es durchbricht(§.?48) und thut daher im Anfange mehrSchaden (§.Z4y), als wenn es nach undnach mehr eingerissen und nun einen frey-eren Gang hat.

§. ;6i. Da das Wasser aus den Flüs-sen

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