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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
541
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aufdem Erdboden. 541

aufschwellen, als wenn der Mond in demsel-ben Orte anzutreffen. Wenn Neu-Mondist, so stehen die S-onne und der Mond zu-gleich in d, und tritt das Wasser um beyderWürckung halber in 2 und in die Hohe.Dcrowegen ist alsdenn die Fluth grösser.Wenn Vollmond ist, stehet der Mond überL und die Sonne über l>l> und treffen dem-nach ihre Würckungen gleichfalls zusam-men. Derowcgen muß auch zur selbigenZeitdie Fluth grösser seyn als sonst. Hin-

gegen wenn das erste Viertel ist, stehet dieSonne über bl> wenn der Mond über d. ste-het, und machet demnach in bl die Flurh,wo der Mond Ebbe macht, der Mond abermachet in 2 die Fluth, wo die Sonne Ebbemacht- Eben so verhalt sichs im letztenViertel, wenn die Sonne in R. und derMond in 2 stehet. Es sind demnach inQuartier-oderViertels Monden dieWür-ckungen der Sonne und des Monds ein-ander entgegen und hindert einer die Wür-ckung des andern. Derowcgen kan dieFluth des Monds niemahlsgeringer als inQuartier-Monden seyn, weil ihr nemlich zuder Zett durch die Würckung der Sonneder gröste Wiederstand geschiehet. WeildieWürckung des Monds sich nach seinerWcitevonderErde richtet, und geringerwird, wenn der Mond von derselben weiterweggehet, hingegen grösser, wenn er naher

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