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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
530
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szo Op. IX.'Von dem Wasser

wanden wahrgenommen worden Er hateine viel genauere Zusammenstimmung derEbbe und Fluch mit dem Lauste des Mondsgefunden, als bisher bekandt gewesen. Eszeigen nemlich die Observationen, die jer mit einander verglichen, daß die Gros- ise der Fluch sich nach der Weite desMondsvon der Erde richtet, daß sie nemlich grösserist, wenn der Mond der Erde nahe ist, alswenn er weit davon weg ist. Und daher istes als was sonderbahres anzusehen, daßdieFluth in Quartier-Monden, wenn derMond im ?eri§D0 oder Erdnahe ist, sogroß seyn kan als im Neu-und VolbMon-den,wenn derselbe im oder Erd,

ferne ist. Eben so hat er bekrafftiget, wasvor dem ^ /<? ///>§ und zuerstwahrgenommen, als sie zu Brest und Dün-kirchen die Ebbe und Fluch observirct, daßsie sich nemlich mehr nach dem mittlercu,als nach dem wahren Lauste des Mondsrichtet: denn es traget sich öffters zu, daß,wenn die wahre Bewegung des Mondslangsamer ist als die mittlere, die Fluth srü,her kommet, und hingegen spater, wenn siegeschwinder ist. Und daher mag es wohlkommen seyn, daß man insgemein glaubet,daß die gröste Fluth sowohl vor dem Neu-und Voll,Monden, als nach demselbenkommen kan. Ferner hat er angemercket,daß,jegröffer die Fluth ist, je grösser wird