Druckschrift 
Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
518
Einzelbild herunterladen
 

siZ (üap. IX. Von demWüssek

in seinem Vaterlande angemercket (b).Da nun die Flüsse süffes Wasser hineingießen und die Erde es nicht saltzig machenkan ; so nimmet man insgemein an, daß ldie See das Saltz von demge an bey sich hat. Denn »«erachtet zu- igleich eine so grosse Menge susses Wasser -hinein kommet, so thut doch dieses demSaltze keinen Abbruch, weil an dergantzenSee zusammen, einmahl in das andere ge- '

rechnet, täglich so viel Wasser wieder aus- ,dunstet als die Flüsse hinein bringen (§. ^34).). Die Dünste aber nehmen keinSaltz mit sich ; sondern lassen es zurücke.Denn e 5 ist ja bekandt , daß wir in denSaltz-Qvcllen das Saltz von dem Wasserabsondern, indem wir es ausdunsten las-sen. Allem es hat doch auch dabey nicht.geringe Schwierigkeiten. Wir haben vor-hin vernommen, daß das Wasser ausdeinkonro kluxino beständig fort fleußt undan dessen Stelle von den Flüssen süssesWasser in grosser Menge hinein gebrachtwird. Das Wasser ist auch oben saltzig ^und demnach muß dasselbe von dem saltzi-gen Saltz bekommen, woftrne auf keinem-dere Weise Saltz binein kommet, als daßes von Anbeginn der Erde darinnen gewe-sen. Derowegen ist man auf die Gedan-

cken '

(k) In prüfst, gcl 1'toclrom. krins. rsr. »u.