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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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512
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512 Gap. IX. Von dem Wasser

Lxper.). Wir sehen solches bey denMühlen: da hat das Wasser mehr Krasst,je tieffcr es fallen kan, fotgends je schnelleressich beweget (H. i. !I. Lxper.), inglei-chen je mehr dasselbe sich auf einmahl in das ^Gerinne ergeußt. Und dieses ist auch dieUrsache, warum weniges Wasser mehrStärcke bekommet,wenn man das Schutz-Brett vorsetzet und nur eine kleine Eröffnungübrig lasset, dadurch es in das Gerinne kom-men kan. Denn das Wasser thürmet sichin die Höhe, biß durch die enge Eröffnung ineiner Alinute so viel Wasser gehet als vor-her an dem Orte durchstoß, da es Freyhcithatte sich zu bewegen Es nimmt

demnach mit der Geschwindigkeit die Star»cke des Wassers zu. Wenn das Wasserin dem Flusse wächset, so stehet es höher alsvorher. Derowegen wird die Bewegunggeschwinder (§.cir.) und dadurch erhält esmehr Krafft. Wenn dem anwachsendenWasser etwas in seiner Bewegung wieder-stehet , z. E. eine steinerne Brücken die mit ^niedrigen engen Bogen geschlossen ist: I» !wird das Wasser vor der Brücke immer ho-her, bis es so hoch stehet, daß dasunterebe»der Eröffnung der Bogen so geschwinde sichbeweget, als nöthig ist, wenn dadurch in ei-ner Minute sich soviel Wasser bewegen solals in einem andern Orte des Flusses, wo eSseinen freyen Lauff hat (H. eir.). Darm