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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
504
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4 04 ^3P. IX. Vott dem Wasser

dem Ursprünge der Qvellen in lateinischerSprache heraus gegeben und ihm Anlaßgegeben hat die Sache genauer zu uncersii-chen. Man siebet aus Herrn ^ ^Versuch, daß die Erde ein gewisses MaaßWasser an sich ziehe und nicht eher etwas ^weiter rinnen lasset, als biß sie zu viel bat:wie nicht weniger, daß der Regen der Erdenicht über i6. Zoll tief überflüssig Wassergeben kan. Über dieses ist aus der gemei-nen Erfahrung bekand, daß das Wasser inder Erde durch die Wärme und den Windaustrocknet, und daher nicht alles in der Er«den verbleibet, bis es wieder von neuem re-gnet. Derowegen sollte man vermeinen,es sey daraus mehr als zu klar zu ersehen,daß das Regen-Wasser keines weges'von -dem obersten Gipste! bis herunter an denFuß des Berges, wo es hervor cjvilleh kom- !>

wen könne. Allein man nimmet hier an, -als wenn die Berge aus Erde bestünden,der-gleichen diejenige gewesen, darinnen ^ /-r j///>§ seinen Versuch angestellet. Wir Iwissen aber, daß steinigte und stmdichteMa-terie, ürgieichen fette Lette, das Wassernicht so annimmct,wie die Erde, und daß es ^darzwischenschiefhinab rinnen kan. AndenBergen ist dergleichen anzutreffen. Des-wegen kan man dm Gcbürgen nicht abspre-chen, daßin ihnen nicht das Regen-Wasserin die innern Höhlen hinein rinnen könne.

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