496 Op. IX. Von dem Wasier
ein anders: Exempel aus der Gegend beyParis an, wo die Ausdünstung der Qvelledas Wasser benommen durch Eröffnungeines Steinbruches. Es scheinet demnachnichts anzunehmen, welches derErfahrung zuwicder wäre und würde er sichsonder Zweiffel nicht wenig erfreuet haben,wenn ihm selbst dergleichen sonderbchrcErfahrungen waren bekandt gewesen. Al-lein es hat noch einen grossen Knoten übrig, ,'den man auflösen muß, ehe man seiner Mei, >innig beypflichten kau. Das See-Was- ! iser ist saltzig und die Erfahrung bekräfftigetes, daß es auch saltzig bleibet, wenn es gleichdurch Erde und Sand durchgehet. Es istwohl wahr, daß der Sand saltzig wird unddemnach erwas von dem Saltze annelM»muß: allein man hat hier aufzweyerlep zu-sehen Einmahl ist gewiß, daß Sand undErde eben sowohl als das Wasser nur augewisses Maaß von Saltze annehmen.rowegen wenn dasSce-Wasser auch in den !unterirrdischen Gängen etwas von seinem !Saltze anfangs loß'würde; so würde dochsolches nur eine Weile geschehen und dun«nenbero in so vielen Jahren, da die Qvellebestäsidig einmahl wie das andere gefioffen, ^längst aufgehöret haben. Dabey weisnMauch, daß der Sand von dem Wasser Schannimmet nach Proportion, in der es beyihm zu finden. Von sehr saltzigem MW ^