und andern Auer-serabcn. 472,
lich sind, und, wenn sie auch möglich wärm,ob sie eine genungsame Ursache von dieserBegebenheit seyn könnten. Derowegenhat diese Meinung gar wenig Wahr-scheinlichkeit vor sich, als'die daraus dem»theilet werden muß, daß viel oder wenigeGründe vorhanden sind, die zur Wahrheiterfordert werden (tz.zy^ec.). Es ista-ber auch nicht nöthig, daß wir auf eine ssgar weit auoschweiffcnde Ursache verfallen:denn wenn wir die Sache genauer überle-gen, fo düncket mich, man könne die Ursachevon den Farben naher finden. Als ich mei-ne Gedancken A. 1716. von dieser sonder-bahren Begebenheit eröffnete, war mir der-selbe Umstand noch nicht bckand und konnteich dannenhero auch nicht darauf acht ha-ben. Es ist wahr, daß, wenn der Bogenmit Regenbogen-Farben gespielet, er dasLicht nicht von sich gehabt, sondern es an-ders woher empfangen hat. Denn dieFarben entstehen, indem das Licht gebro-chen wird §.i;8l. I!. Uxper.): keineleuchtende Materie aber kan ihr eigenesLicht brechen, indem es nicht eher gebrochenwird, als bis es aus einer dünneren Mate-rie in eine dichtere, überaus einer dichterenin eine dünnere fahret (tz.147B.lk. Uxp.)»Nun haben wir zwar kein anderes LichtalS das Nord-Lrcht über dem Horizont: al-lem es kan auch dieses eine genungsame Ur-Gg; fache