44s ^ap.VlII.Vött dem Blitze
wir den Donner zu nennen pflegen.Hdsiehet man eben aus dem mit dem Blitzevergesellschafftem Donner,daß die Flammeeine Krafft haben muß, dadurch sie sichschnelle durch die Lufft ausbreiterund in ihrzugleich etwas feyrr muß, welches den subti-len Cörperlein der Luffr eine dergleichen kschnelle Bewegung mittheilen kan, als zudergleichen Krachen erfordert wird (§« 6.7.Iv.1. Ill.blxper.).
Wieweit §. Z14. Der Schall beweget sich inner-
^ Gc- 21 Secunden bey nahe eine grosse
weg E deutsche Meile (H.n.D.H. klcrpsr.), das' Licht hingegen mir einer solchen Geschwin-digkeit, daß eine deutsche Meile für nichtszuochken(tz. 121). Und dieses ist die Ur-sache, warum es vorher blitzet, ehe es don-nert. Je spater der Donnerschlag aufdenBlitz folget,je weiter ist die Gewitter-Wol-cke zveg: je geschwinder'es aber auf dasWetterleuchten donnert, je naher ist dasGewitter. Weil man nun annehmenkan, daß das Licht in dem Augenblicke bey ,uns ist, indem der Blitz die Wolcken durch-bricht^. r 21); so ist die Zeit, welche vor-bey streicht, ehe auf das Wetterleuchttder Donnergehöret wird, die gantze Zeit,welche er zubringet, ehe er von der Donner-Wolcke zu uns kommet. Derowegenkan man urtheilen, wie weit die Gewitter-Wolcke von uns weg ist, wenn man die