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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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und anderen Fcuer.Ze r'cbcn. 441

mit untermenget ist, wie wir ctwan bey un-serem Feuer in der Küchen antreffen. Weilbey nächtlicher Weile, sonderlich, wenn esrecht finster ist, ein schwaches >'ichrWe-cker aussiehet als bey Tage; so kanauch der Blitz bey Nachte und da der Him-mel mit sehr dicken finstern Wolcken über-zogen ein helleres Licht geben, als bey HellemLage. Wiederum wenn das Auge :n ei-nem schwachen Lichte oder gar im Finsternist, und es kommet u nvermuthet ein starckevBlitz; so wird es dadurch geblendet. Unddieses ist auch die Ursache, warum derBlitzdasselbe blendet. Wenn wir den Blitznicht selber sehen, sondern nur das Licht,wasvonihm sich ausbreitet; so sagen wir:es wetterleuchte. Man siehet es unkcr-weilen von weitem wetterleuchten und höretnicht dabey donnern, sonder Zweiffel weildas Gewitter von uns zu weit weg ist.

§. zr;. Wenn es aber nichtzu weit weg Warumb

ist; so höret man es donnern, nachdem escs bey .wettergeleuchtet. Der Donner ist nichts den DlL-

anders als ein grosser Knall,der in der Luffr^,^^erreget wird. Das Prasse! Gold und 'KnalbPulver weiset es aus (§.17. 18.1.UlNxper.),daßeine sich schnell ausbrei-tende Flamme , indem sie durch die Lufftfäbret, einen ftarcken Knall erregen kan.Dcrowegen ist es nicht Wunder, daß auchderBlitz einen solchen Knall erreget, denEe ; wir