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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
430
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4zo Gap.VIII. Vsn dem Blitze

daß dichte rundte Tropffen in vollkomme- ,nes und dursichtiges Eis gefrieren, und ineiner dünnenLage von dem Winde durch ^dieLufft gesühret werden; so ist es auchkein Wunder, daß diese Begebenheitsichgar selten ereignet. Man siehet, daß die- -selbe fast einerley Ursache mit der Erfassungder Sonne bey Hellem Himmel hat,nur daßdort die Körner Schnee oder undurchsichii- ^ges Eis(H.z r?),hier aber klares und durch-sichtiges Eis sind.

DasVIIl.Capitel.

Von dem Blitze und«

dem Feuer-Zeichen.

§. Z-I.

der Blitz ein würckliches Feuersey, erkennet man zur Gnüge dar-aus, weil er anzündet. Mansiehet es an den Bäumen, da erherunter gefahren, daß sie überall verbrandtseyn,wo er sie berühret,und die entstehendeFeuers-Brunst in Gebäuden, wo das -Wetter einscbläget, bckräffriget es nochdeutlicher. Die Sachen , welche davonbeschädiget worden , riechen starck nachSchweffel, und daher siehet man, daß derBlitz eine Entzündung schweefeliclsttt .

Dui'^

WiederBlitz cntzstehet.