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der fortgegangen; so muß die Ursache derStrahlenbrechung, in der Lufft verbliebenseyn» Die Strahlen werden gebrochen,wenn eine Materie vorhanden, welche dieLufft sehr verdicket. Derowegen muß inder Lufft eine Materie anzutreffen gewesenseyn, welcheinAnsehungderLufft dichteist.Die Wolcken,so bey der Sonne vorbey zo-gen, haben keine Aenderung im Schattender Sonnen-Uhr verursachet: daher mußdie Materie, darinnen das Licht gebrochenworden, dichter gewesen seyn als die Dün-ste, welche die Wolcken führen. Wir fin-den,daß das Wasser eine siarckeRefraction! hat, die dergleichen Erscheinung verursachen
^ kan. Man stelle, ^ wenn die Sonne nicht! scheinet, ein Licht für eine Sonnen-Uhr,daß der Schatten des Zeigers aufdie zwölf-te Stunden-Lime fallet. Das Licht lassemanunvcrrückt stehen und halte eine Kugeloder nur ein anderes Glaß mit Wasserdazwischen; so wird der Schatten auf- einmahl zurücke gehen. Da nun in der, Lufft Regen Tropffen und in Eis geftorne. kleine Hagel-Körner seyn können , welche
> die Strahlen der Sonne siarck brechen und
^ dessen ungeachtet die Lufft nicht trübe ma-
chen (§. ^7.; iz); so erkennet man garbald daß dieselben die wahre Ursache sind,warum der Schatten in der Uhr zurückemangen. Da es sich nun selten füget.