! m,dandern Lussc,Erscheinungen. Z97
' dcnRegenbogen sehen könen,keinesehen;son-het,kei-dem wenn sie einen sehen, so erblicken sie ihn «cn se-in der Ferne/ und nicht bey sich.Man kan esl auch durch den Versuch ausmachen, denich von dem Regen-Bogen (§.171.1.11.
Lxper.) erkläret, wodurch man auch allesübrige, was von diesem Lufft-Zeichen ob-serviret wird, in Erfahrung bringen kan.
§. 2.96. Weil das Auge zwischen der WanimbSonne und demRegen-Bogen stehen muß, wir kei-wenn wir ihn sehen sollen (§.2 92),die Son-! ne aberniemahl in unseren Landern gegen ge„ gegenMitternacht über dem Horizont erhaben Mittageist; so kan auch bey uns niemahls ein Re- sehen.gcnBogen in Süden gesehen werden.
§. 297. Wiederum da der Regen-Bo- Wirumbgen durch die Refraktion und Reflexion in ^kaltemdenRegen-Tropffen erzeuget wird,(§. 2917,im Winter aber, wenn es kalt ist, dieg"^^k Dünste gefroren sind, und es an stat gen gest.des Redens schneyet (§.281); so ist auch henwird.nicht möglich,daß einRegen-Bogen erschei-nen kan. Unterdessen weil es unterweilenauch bey uns im Winter so warm ist, daßes regnet; so ist es auch wohl möglich, daßwir bey solchem Zustande der Lufft auch imWinter einen RegenBogcn sehen können.Gleichwie aber dieses zufällig ist, so geschie.hetes auch zufälliger Weise, daß wir desWinters einen Regen-Bogen erblicken.
§.-sr.