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die Lufft etwas gelinde ist ; so werden diegefrornen Dünste weich,wie alles hatte von 'dcrWärme erst erweichet wird,ehe es Wgwerden kan (§.64). Die weiche geftorueDünste fallen starck zusammen und darausentstehen grosse Flocken. Wenn im Herb-ste der Erdboden und die Steine aufdcnStraffen noch warm find und es fangt zeit-lich anzuschneyen; so zergehet der Schnee,sobald er auf die Erde fallet. Denn dieWarme fähret aus dem Erdboden in denSchnee, der schon weich und zum schmeltzmaufgeleget ist (§.76.), und deswegenschmeltzeter(§.i2o1. ll. Lxper.). Hin-gegen wenn der Erdboden kalt ist, so blei-bet der Schnee wie er ist: denn es ist keineUrsache vorhanden, warum er schmeltzensollte. In kaltem Wetter ist der Schneesehr subtile und werden keine grosseFlocken,wie aus dem vorhergehenden abzunehmen.Weil der Schnee eben wie der Regen ausden Molcken kommet; so ist nicht nöthigden Austand der Lufft,wenn es schneycn soi!,genauer zubeschrciben: dGin es ist eben sowie bey dem Regen, nur daß dieLufft >Mkalt, dorten aber warmer ist. Wenn es >sehr kalt ist,, und Schnee - Wolcken HMden ganhen Himmel überzogen; so will esdoch nicht schneycn und man pflegeszusagen: eS sey zu kalt dazu. Die Kaltemacht die Luffc sehr dichte (§. i zz. 1- l-
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