Woher
ein
Staub^
Regen
kommet.
Z76 G ap.Vl. Vo n Chan,Reiff, Re gen,
durch die untere fallen, fliesten die Dünsteund Tröpflcin per untern mit ihnen zusam, ,menundso werden die Tropffen groß.Und in diesem Falle können grosse undkleine Tropften unter einander fallen,die an der Grösse gar mercklich von ein-ander unterschieden sind, ob es gleich gantzdichte regnet. Hingegen wenn bloß einewasserreiche Wotcke in derLufft von demWinde über einen Ort hingetrieben wird,wie be» uns von 'dem Nord-West-Windezugefchchen pfleget; so fallen die Tropffensehr einzeln herunter und es regnet zwargrob, aber nicht dichte.
8.279. Wenn die Lufft nicht sehr leich-te'oder wenigstens unten nicht von leichtererArtist, weil sie dieKalte dichte machst, (K. li z z. 1 .1. Lxper.). und die Wolcken sindsehr wasserreich ; so erfolget ein Staub-'Regen. Denn es sind keine grosse Tropf-fen vorhanden und finden viel Wieder-stand, daß die Tröpfflcm, so herunter fallen,gar wenig Geschwindigkeit erhalten. DerNordDst--Wind machet bey uns die Äfftschweer und dichte, weil er kalt ist: daherpflege wir auch bey diesem Winde entwedergar keinen Regen zu haben , ob gleich der IHimmel gantz trübe ist, oder es kommetein I!Staub-Regen. Die Waffer-Tröpfleittsind von der Kälte sehr dichte worden: de-
rowe-