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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
373
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Schnee und Hagel.

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ter geregnet, ohne daß von den oberen et-! was herab geregnet, Ich werde nach die-sem bey dem Schnee noch eine andere Ur-sache anführen, warumb die Wolcken, wel-ch? starck herab regnen, wässerige Tropffenführen müssen. Ncmlich es können dieDünste durch allerhand Veränderungenin der oberen Lufft, wie aus dem vorherge-henden überflüßig abzunehmen, was vondem Thau (§.271^ lsyg.) und von demRegen erstjetzund gesagetworden,dicke undrväßcrig(§.2sr) werden. Ob nun zwardie dünnen Dünste nicht gefroren (§.r6s);so gcftieren doch die dicken, die wäßerig ge-nungsind: oben aber ist es auch in demheißesten Sommer so kalt, daß Dünste ge-frieren können, maassen eine bekandte Sa-che ist, daß auch selbst in Hunds-Tagen aufhohen Gebürgen Schnee gefunden wird.Diese gefrornen Dünste find freylichschweerer als die Lufft und sollen darinnenniederfallen(§.iye 1. l. Lxper.): allemsie werden durch den Wind in der Lufft er-halten ,'indem ihre Krafft,damit sie bewegetwerden, stärcker ist als die Schweere, da-mit sie der Lufft überlegen seyn. Es wie»

derstehet auch die Lufft, die eine ausdrh-nendeKrafft hat, noch auf eine besondereArtals andere flüßige Materien, die damitnicht versehen sind. Denn indem etwas

herunter faken will, wird sie zusammen gr-Au Z druckt