544 V. Vott dem Aufsteigen
daß der Raum zwischen den Dünsten, tvsman in der Nahe durchsehen kan, so kleinwird, daß er sich in der Weite nicht mehrerkennen lasset (tz.zo - Opric.), siehet mandie Dünste wie einen Nebel aufsteigen. Esist aber gleichviel, ob die Weite zwischenden Dünsten in der That, oder nur ausoptischen Gründen abnimmet. Wir wer-den im folgenden noch mehrere Exempel be-kommen, da aus einer'gleichmäßigen Ursa-che die Dünste sichrbahr werden. Wollteman ferner einwenden, daß gleichwohl derHauch im Winter es gantz naß mache, da-hingegen imSommer nichts dergleichen ge-schiehet ; so werden wir die Ursache davonhernach sehen, wenn ich überhaupt zeigenwerde, wie die Lufft ihre Dünste fahrenlässet.
Unter- § 252. Da die Dünste kleine Wasser-scheu der Bläselein smd/dievdnderinncrenLufftund
Dunste. anderer subtilenMaterie ausgespannet wer-den (§.24.8); so haben sie entweder ein dün-nes Häutlein, oder ein dickes. Die erstenwerden dünne Dünste;die andere hingegendicke oder grobe genennet. Wen demnachdie Sone die eingeschlosseneLuffr mehr ver-dünnet, als sie vorher war (tz.r4z?byi'. öc1. Lxper.); so werden die Bla-selein grösser und das Hautlein dünner, fol-gends werden auch die Dünste dünne. Unddieses ist die Ursache, warum in heißen