ZZ8 Op. V. V-tt dem Aufffkergen
auf einen feuchten, oder nassen Cörper schei-net. UndaufsolcheWeisebegreiffetman,
, j wie die Sonne austrocknet. Man knn
diese Erzeugung der Dünste gar deutlich
> > sehen, wenn man in einem Schälgcn Caffee
^ c! sieheir hat, derso heiß ist, daß er rauchet, ab»
, ! sonderlich wenn man ihn in die Sonne se-
A tzet und nach der Seil e aus dem Dunckelen
H anstehet. DerDampff,soauffsteiget,sie-
hetanfangs an der Flache des Caffees nichtanders als wenn er mit subtilem Zucker be-F, streuet wäre. Die werßljchte Farbe zen
U get an, daß es kleine Bläselein seyn. Ehe
st man sichs verstehet, reistet sich eine Menge
' davon in einem Striche fort loß und steiget
indieLusst. Es bleibet auch eine kleineWeile der Ort, wo sich der Dampfflohge-
> rissen, frey, ehe neue Blafelein aufsteigen.Ich zweiffels nicht,daß man alles noch deut-
i licher unterscheiden würde, wenn man ein
' , Vergröfferungs Glaßdazubrauchte.Weil
man aber dasselbe nicht zunähe halten darfauch es bequemer fället, wenn der Kophnicht so nahe ist; so halte davor, es würdeein verkehrtes Fernglaß hier gute Dienstethun, welches die Stelle eines Vergröste-rungü Glases vertritt (§.89 Oioprr.).Es wird §.249. Daß die Düistke Blafelein sind,sich von dem Wasser loßreiffen, weil sielwAegm. dichter sind als dieLufft ist durch die Ber-nunffc (§.248) und Erfahrung (L.85 "H