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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
338
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ZZ8 Op. V. V-tt dem Aufffkergen

auf einen feuchten, oder nassen Cörper schei-net. UndaufsolcheWeisebegreiffetman,

, j wie die Sonne austrocknet. Man knn

diese Erzeugung der Dünste gar deutlich

> > sehen, wenn man in einem Schälgcn Caffee

^ c! sieheir hat, derso heiß ist, daß er rauchet, ab»

, ! sonderlich wenn man ihn in die Sonne se-

A tzet und nach der Seil e aus dem Dunckelen

H anstehet. DerDampff,soauffsteiget,sie-

hetanfangs an der Flache des Caffees nichtanders als wenn er mit subtilem Zucker be-F, streuet wäre. Die werßljchte Farbe zen

U get an, daß es kleine Bläselein seyn. Ehe

st man sichs verstehet, reistet sich eine Menge

' davon in einem Striche fort loß und steiget

indieLusst. Es bleibet auch eine kleineWeile der Ort, wo sich der Dampfflohge-

> rissen, frey, ehe neue Blafelein aufsteigen.Ich zweiffels nicht,daß man alles noch deut-

i licher unterscheiden würde, wenn man ein

' , Vergröfferungs Glaßdazubrauchte.Weil

man aber dasselbe nicht zunähe halten darfauch es bequemer fället, wenn der Kophnicht so nahe ist; so halte davor, es würdeein verkehrtes Fernglaß hier gute Dienstethun, welches die Stelle eines Vergröste-rungü Glases vertritt (§.89 Oioprr.).Es wird §.249. Daß die Düistke Blafelein sind,sich von dem Wasser loßreiffen, weil sielwAegm. dichter sind als dieLufft ist durch die Ber-nunffc (§.248) und Erfahrung (L.85 "H