der vier Iahrs-Zeitett^ z o?
^ nahmen: allein es ist doch auch ein Früh-, lingwärmerund ein Herbst kalter als derandere. Hierzu kommet noch anderer Un-terscheid wegen des trüben und hellen Wet-ters, wegen des Regens und Schnees, we-gen der Winde und was dergleichen mehrist. Man pfleget demnach die Witterun-gen in beständige und veränderliche einzu-^ theilen. Beständige VOr'ttrungen find> diejenigen, welche in einerley Jahres Zeitenin verschiedenen Jahren einerley sind:veränderliche hingegen, welche in einerleyJahrs-Zeiten in verschiedenen Jahren un-terschieden seyn.
§.22,7. Damit wir nun die Ursache von WanrmSbeyden finden mögen/ so haben wir für al- ^ Son-! len Dingen zu untersuchen, was die Sonne Wcde^i veränderliches in der Wärme aufdemErd- neu ^ah-bodcn hervor bringen kan. Wir finden rcsZeite»demnach, daßdieSonne das gantze Jähretdurch nicht so warm scheinet als das ande-re. Will man der gemeinen Erfahrungnicht trauen, weil uns die Sinnen in ge->nauerBeurtheilung der Wärm- leicht ttü»
^ gen können (§. 74); so kan man es durchuntrügliche Versuche>au§machen. Dennanfangs zeigen es die Brennspiegel undBrenngläser, als deren Würckung merck-lich unterschieden ist, wenn man mit ihnenVersuche im Sommer und im Winter an-stellet. Darnach kan man es auch durchU r die