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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
302
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zv2 Oap.M.Von dem winde.

Wenn ein §. i . Aus der See steigen täglich eine s

seuÄ grosse Menge Dünste auf (§. 8 6 . 1 .II. Lx- s' per.) und daher muß die Lufft, welche über Lder See ist, mit mehreren Dünsten erfüllet ?seyn, als die über dem festen Lande sichct. ^Derowegen wenn der Wind über die Seebläset, so bringet er Lufft mit vielen waßeri» ^gen Dünsten mit sich und demnach ist er )feuchte (§ 2i 6): hingegen wenn! er über 'trockenes Land blaset, oder auch des Win-tersüber gefrorneö Wasser,so ist er trocken^ (S-cir.)).

Db rcr §. 222. Das Eis und der Schnee dun-übcr die uoch immer aus und zwar desto mehr, ^gefrorne je grösser die Kälte ist (H 8 7.D. Il.kixper.): >See blä-wie man denn auch findet, daßbeyzmich- !ftt/feucht mender Kälte,das Wasser noch immer tief- )te seyn fer geftieret, und also seine Warme ihm ,wir» durch das bereits geftorne Eis entgehenmuß, indem die äussere Lufft, welche es be-rühret/kalter wird als sie vorherwar E. ^76.). Derowegen wird die Lufft über ^dem gefromen Wasser auch noch mit Dün-sten erfüllet, Wenn demnach der Windaus einem solchen Orte blaset, so kan er 'noch Dünste mit sich bringen, die in mich ^rer wärmeren Lufft wässerig werden und sie >feuchte machen. Und aus dieser Ursachegehet es auch an, daß der Wind, welcher ü»der die geftorne See blaset, noch feuchterer- ^Wbtt» Wiewohl da aus der gefrorncn i

' See