<Isp. II. Vsn der Lrißr. 257
und, da sie sich gemeiniglich bald in einenRegen resolviren, ist klar, daß die Dünstervaßerig sind. Es gewinnet demnach derHimmel die feurige Gestalt durch die Er-richtung der waßerigcn Dünste in der Luffk«Es bleibet nemlich das Sonnen-Licht un-geandert und demnach müssen es die Dün-ste ohne einige Absonderung der Strahlenzu uns herunter reflectiren und reftingiren«Wir wissen daß derMond im finstern leuch-tet, bey Tage aber blaß ist wie eine meisteWolcke. Die vielen Dünste verdunckelndieLufft, daß wir den anbrechenden Tagnicht wohl sehen können (§.191), und dahermüssen auch sie von dem Lichte leuchten, da-mit sie von derSone erleuchtet werden.Eineandere Bewandnis aber har es, wenrcherder Himmel über und über zu brennen schei-net, zu einer Zeit, da weder Sonne, nochMond unsere Lusst erleuchten können: wo-von wir unten an seinem Orte reden wen-den.
Das