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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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278
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278 dap.II.Vstt dek Lufft.

g?n des Lichtes und der Finsternis sind dem >Auge beschwerlich. Wenn im Sommerejn hellerTagist, und der Himmel überle-bet sich auf einmahl mir finstern Molchen;so kan man eine Weile kaum sehen und kom-met einem vor, als wenn die Nacht auf ein-mahl heran brache. Wenn man des A-, bendsimfinstcrn sitzetund man bringetun-

versehens ein Licht hinein; so kan man ei-< neWeile nicht sehen, sondern wird geblen-

det. Dergleichen Zufalle würden sich täg-lich im Auge ereignen, wenn der Tag nicht' vor der Sönnen Aufgang anbräche, noch

l eine Abend-Demmerung wäre. Und als-

denri würden sie dem Auge gefährlich seyn.Wen« §. ryz. Wir finden im Sommer, daßder Tag eine Zeit lang der Tag die gantze Nacht^ ^autzc durchschimmert. Es wird niemahls gantzdurch- sondern bleibet nur etwas helle, so

fthim- daß auch die kleinen Sterne durch dieses«rert- Licht verdunckelr werden. Die Sonnestehet zu derselben Zeit nicht so tiefunter demHorizont, als nöthig ist, wenn die Abend-Demmerung (§.191) aufhören soll. Unddaher ist gewis, daß das Licht von derSonne komet, welches wir auf dem Erdbo-den haben, da sie den andernTheil derErdebescheinet.Weil nun alsdenndasLicht nichtdurch gerade Linien zu uns kommen kan, somuß es in der Lufft gebrochen und von denLüfft-Stgublem, auch denen in ihr befiM-