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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
273
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Elap.II. Von der Lufft 27;

§. 186. Es erhellet so gleich aus diesen Warum-Eigcnschafften, daß die Lufft den gantzcn^^dufftErdboden umgeben muß. Denn man setze,es sey ein Ort ausder Erde vorhanden, dgg^.keine Lufft wäre? weil daselbst der Lufft in^ den anliegenden Landern nichts wicderste-l het, so muß sie nicht allein durch ihre^ Echwecre,nachArtaller fiüßigcn Cörper,die eine Schwecre haben, sondern auch ver-möge ihrer ausdehnenden Krafft sich dahinbewegen und durch den Lufftleeren Raumausbreiten, biß sie ihn dergestalt erfüllet, daßdie daselbst nunmehro vorhandene Lufftdurch ihre Schweere und ausdehnendeKrafft der in den anligcnden Landern ge-t.Man kan ein solchesiepn sollte, ansehen wie. cinGefasse, daraus man die Lufft ausge-pumpet. Gleichwie nun die äussere Lufft, daselbst hinein dringet, bis es auf einegleichmäßige Art wie von aussen damit er-füllet (Z. 86.1.1. Lxper.) : eben so müstees auf dem Erdboden geschehen, wenn über^ einem Lande die Lufft weggenommenwürde,

§. 187. Und eben diese Ursache ist es,Warnm-warum die Lufft in die Liesse dringet, wenn sic in dieeine Grube gegraben wird. Denn wir T'cffekönnen uns auch hier die Grube unter dem^'"'set.ausgeleereten Recipierten vorstellen: wie, ein jeder leicht begreiffet.

S §.I8L