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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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207
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dap. III. Vsn dem Mond. 20/

umb den Mond herum war (e-. Es istdemnach ausser allemZweissel.daß in grossenSonnen-Fmsternissen um den Mond her-um ein solcher Ring zusehen ist, wie wirihn beschrieben. Wo mau Licht siehet, damuß etwas vorhanden seyn, welches dasLicht zurücke wirffr. Derowegen ist klar,daß dieser helleRing nicht anders hat entste-hen können, als durch die Reflexion desSonnenlichtes in einer fiüßigen Materie.Diese Materie kan nicht umb die Sonneseyn, denn sonst wäre der Ring mit der Pe-richerie der Sonne und nicht des Mondsparallel. Man kan auch nicht unsereLufftdavor annehmen: denn da der Zustand un-serer Lufft nicht zu allen Zeiten an verschie-denen Orten einerley ist, so könnte man auchnicht den Ring jedesmahl an allen Orten,wo die gäntzliche Verfinsterung gesehenwird, erblicken. Derowegen muß sie umbden Mond seyn. Es erhellet demnach ausgegenwärtiger Oblervarion, daß denMond eine flüßige Materie umgiebet, wel-che das Sonnenlicht reflectiret. Undzwar da derselbe Ring nahe an dem Mon-den dichte ist, nach diesem immerzu nachundnachabnimmet; so muß die Mondslufftan dem Monden dichte seyn, und von daranimmerzu nach und nach abnehmen, bis

sie

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