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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
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203
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fungen darinnen will wahrgenommen ha«den, darein Schatten fallet. Nun istgewis,wenn die Olilervarion in allem ihreRichtigkeit hatte; sogiengeesnichtan,daßsie Wasser waren, denn in dem Wasser alseinem fiüßigen Cörper können keineVertief«fungen stat finden. Allein da wir noch nie-manden haben, derdergleichenangemercket,ausser den einigen bilu^enium; so scheinetdie einige Odleivarionnochnichtgenungzu seyn, daß wir ihr zu Gefallen von einer sostarcken Muthmassung abgehen. Er willauch keine Flüsse im Monden zugeben, weilervermeinet, man müsse sie durch unseregrossen Ferngläser zu Gesichte bekommen:allein er hat die Möglichkeit nicht erwiejen.

Und, ob ich gleich jetzt keine Rechnung vor-nehmen kan, so zweiffele ich doch gar sehr,daß die Breite eines Flusses in einer Weitevonsshalben viamerris der Erde/ odermehr als 48002 Meilen noch zu erkennenist. Gesetzt demnach,daß auch die Fleckenkein Wasser, sondern nur dunckeles Landwaren, welches mir doch nicht wahrschein-lich scheinet ; so kan deswegen doch Wassergenung im Mond seyn.

§. i Z?. Man hat auch gefraget, ob um Ob Lufft

den Mond herum eine Lufft iss, wie um un,A"?e"sere Erde. Wir finden nichts bessers, dar- ^aus wir sie erkennen können, als den bellenRing, der sich in grossen Sonnen-Finster-

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