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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
182
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lZr Gap. II. Vstt det Sonne. j

Theile der Materie des Lichtes von gleicher ^Grösse seyn und eine ausdehnende Kraffthaben. Denn wir müssen sie in dem Stan-de annehmen, die erfordert wird, wenn dasLicht durch sie am besten fortgebracht wer»den soll.

Wie die §. I2Z. Wirhaben schon gesehen, daß !hjx Mai erie des Lichtes, ober die Himmels-^7" Lufft aus gleich grossen Theilen bestchen

Haffen, muß, die einander berühren und eine aus-dehnende Krafft haben (H. 122): allein esist nun die Frage, was diese Theile für eineFigur haben. Es ist wohl wahr, daß manaus dem vorhin angeführten Versuche (§.cir) mukhmassen könnte, daß ihre Figurkugelrunde wäre: allein wir haben einenandern Grund, daraus wir solches klarerzeigen können.Wenn das Licht auf eine ebe-ne und glatte Flache fallet, dergleichen einSpiegel ist, so wird es dergestalt zurückegemorsten, daß der einfallende Strahl undder zurücke prallende mit dem Spiegel ei-nerleyWinckel machen (§. 146H>Vxp.).Dieses aber ist die Eigenschafft einer Kugeldie eine ausdehnende Krafft hat (§.400Xlecn. H.),wie man auch mit einem har-ten Balle im Ballhause odermit einer helf--fenbeinernen Kugel, die man an dem Ran-de der Taffel anschiebet, bald versuchen kan.Lind demnach zeiget auch diese EigenschaffLdes Lichtes,,' daß dieMatme, dadurch esfortgebracht wird, eine kugelrundte Fi-gur