Oip. II. Von der Sonne. 179
gleich ein mehrerer Zufluß gehindert würde,und in Finsternissen könnte noch dasjenige,was unterwegens wäre, herab fliesten, wennderMonddas folgende aufhieite.Wirwisssen auch daß, was durch einen Ausfluß auseinem Cörpersich aucbreitet, in entlegenenOrten immer mehrzunimmet, je langer derAusfluß dauret: allein mit dem Achte hates eine gantz andere Bewandnis. Das er»hältgleich in dem erstenAugenblicke in einerjeden Weite von dem leuchtenden Cörpeeseinen gehörigen Grad und kan nicht zu«nehmen, wenn der Cörper gleich eine Zeit-lang in einen, fort leuchtet. Da nun dieUmstände des Achtes es geben, daß dasselbenicht durch einen Ausfluß aus der Sonnezu uns gebracht wird; so muß es durch ei-ne Bewegung in einer Materie, die in ei-nem von der Sonne bis zu uns fortgehet,fortgebracht werden. Und demnach stk derRaun, von unserer Erde bis zur Sonne,jada das Acht der Fixsterne eben sowohl zuuns herunter kommet, bis an die Fixsterneund darüber mit dergleichen Materie er«-füllet, wodurch das Licht fortgebrachtwird^ Und nun lasset sichs begreiffcn, wiedie Sonne ihr Licht durch denWelt -Raumausbreiten kan. Nemllch da sie ein würdk-liches Feuer ist so ilt auch rings her-um ihre Flamme in schneller Bewegung.Weil nun die Materie des Lich ies, weicheUlan die Hr'mmels-Luffr Miennen pfle.