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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
176
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»76 Op.II. Von der Sonne.

gends istdie Zeit, in welcher sie um dieSonne herum kommen, nicht völlig einer-ley. Es kan auch seyn, daß die Sonnen-Flecken unterwellen vor sich eine Bewcgüngin Ansehung der Sonne haben. Wenndemnach ein Flecken sich gegen Abend zubeweget, so kommet er geschwinder durchdie Sonne: beweget er sich im Gegenthei-le gegen Morgen, so kommet er langsamerdurch. Und also kan es auch daher kommen,daß der Lauff nicht völlig einmahl so ge-schwinde ist als das andere: welches ge-nauer zu untersuchen hier zu weirläufsiigfallen würde, weil es ohne VergleichungvielerObfcrvariomn mit einander keines-Weges geschehen kan.

Ob um §. 120. Da aus der Sonne Ausdün-ne Som stungen aujieigenund sich in Wolcken zu-ne Lufft sammen ziehen, auch wieder zertheilen und^ ' in die Sonne herunter fallen; so muß umbdie Sonne eine flüßige Materie seyn, welchewir die Gönnen-Luffr nennen wollen.Und zwar erhellet aus dem, was erst gesagetworden, daß die Sonnen - Lufft Verände-rungen unterworffen ist : denn sonst wür-den entweder gar keine Flecken emstehen,oder die Flecken, so einmahl da waren,wür-den beständig unverändert darinnen ver-bleiben.

Wie die §. l 21. Nachdem wir die Sonne ha-SM« h§,j kennen lernen, soviel es sich thun lasset;

so