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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
140
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vielmehr genungsamr Ursache, warumbman dergleichen nicht vermuthen kan. DasWasser, weil als eines flüßigen Eör-pers seine Theile würcklich von einander ge-trennet, dabey aber sehr beweglich sind, istnicht anders anzusehen als ein Haussen klei-nerKugeln, die über einander liegen. ManlegeKugcln oder auch Erbsen nebeneinan-der und thürme sie oben zur Seite höher, da«mit mitten eine Grube wird. .Wenn manzu den Seiten die Kugeln sich hinab bewe-gen lasset; so wird deswegen keine Bewe-gung in den Kugeln, die auf dem Bodenliegen, zu spüren seyn. Wir brauchen abernicht viel Wiederlegens durch Gründe derVernunfft: die Erfahrung kan gleich denAusschlag geben. Wenn die Bewegungdes Wassers in Wirbel nichts dazu thut,daß das Spanische Wachs sich gegen denMittel-Punct beweget, sondern bloß dieBewegung gegen den Mittel-Punct, diees durch den Druck des oben von denSeiten gegen die Mitte herabflicffendcnWassers erhält; so muß solches noch wievorhin erfolgen, wenn dasWasser auf demBoden in Ruhe ist und nur das obere sichin einem Wirbel herum beweget: welchesman seicht bewerkstelligen kan, wenn mannur oben mit einem Messer oder einem Sto-cke das Wasser schnelle hin und wieder be-weget. Denn woferne das obere Wasser,