rvegett der veränderlichen Materie. 107
74. Weil wir einen Cörper für warm Warnmbhalten, wenn von seiner Warme ein Theil einerleyin unsere Hand fähret, damit wir ihn an-^d'rühren, welcher darinnen eine empfindlichesVeränderung zuvcrursachen kräffrig gemalt zunungist(§.7i), die Wärmeaber aus einem scynschei-kalten Cörper nicht in einen wärmeren sah- neu kau.ret, sondern vielmehr, wenn ein Cörper,dernoch warmer werden kan, an einen andernwärmeren kommet, aus diesem Warme inihn fähret(§.n 6^. tl.kxper.); so könnenwir auch keinen Cörper für warm halten,der unserer Hand, damit wir ihn anrühren,nicht mehr Wärmegeben kan, als sie hat.
Und eben hiervon kommet es,daß wir in Be-urtheilung der Warme keineswcges denSinnen trauen börsten, auch einerley Cör-per in Versuchen bald warm, bald kalt er-fundenjwird (§.io8l. II. kxper.), dadoch gewis ist, daß er unmöglich zugleichwarm und auch kalt seyn kan§.7;.^ Da die Warme sich in den Zwi-Wc»!,schen-Raumlein der Cörper beweget (5.7i), Wärmeauch an die Theile der beständigen Materie,^ Tl"-,--siöffet(§-74),ja sie wohl gar von einander 5 ^' ^absondert (§55): so kan es nicht andersgeschehen, als daß diejenigen Theile dcs cu bcwe«Corpers, die innerhalb den Zwischen-get.Räumlein sich frey hin und wieder biegenlassen und mit einer ausdehnenden Krafftversehen sind, von der Wärme in eine Be,